GEERS A-Life
Damit die Welt nicht leiser wird – Hörgeräte tragen zur Steigerung der Lebensqualität bei
Wir sind umgeben von einer Welt aus Geräuschen. Ob im Straßenverkehr, Arbeitsplatz oder in der Freizeit: Geräusche gehören zu unserem Alltag. In vielen Situationen, wie zum Beispiel im Straßenverkehr, ist gutes Hören von großer Bedeutung, damit wir auf mögliche Warnsignale entsprechend reagieren können. Wie wichtig der Gehörsinn für uns ist, stellen wir häufig erst dann fest, wenn das Gehör nachlässt und wir öfters nachfragen müssen, weil wir etwas nicht verstanden haben. Viele Menschen scheuen sich davor, bei Hörproblemen zum Arzt oder Akustiker zu gehen und es vergehen oft viele Jahre, bevor gehandelt wird. Dabei gilt auch im Fall von Schwerhörigkeit je früher sie behandelt wird, desto besser.
Individuelle Beratung ist notwendig
Das Hören ist eine subjektive Empfindung. Die größte
Herausforderung der heutigen Hörakustik ist das Erkennen der
individuellen Erwartungen und deren Erfüllung.
Menschen mit Hörproblemen erwarten, dass die Hörminderung optimal
ausgeglichen wird. Sie wünschen „wieder wie früher zu hören“, obwohl
sie durch jahrelange Entwöhnung nicht mehr wissen, wie sie früher
gehört haben. Um den Erwartungen gerecht zu werden, benötigt der
Akustiker genaue Informationen über die akustische Umgebung des Kunden
sowie seine Bedürfnisse und Erwartungen.
Wie wird eine Hörminderung ermittelt?
Der erste Schritt um den Hörverlust zu ermitteln, ist zunächst
ein ausführlicher Hörtest. Bei der so genannten Tonaudiometrie wird
unter Einsatz von „reinen“ Tönen das Hörvermögen überprüft. Im Alltag
kommen diese Töne aber so gut wie nie vor. In der Regel haben wir in
unserem Alltag mit Hörsituationen zu tun, die aus mehreren Geräuschen
bestehen. Diese Situationen setzen sich aus Sprache, Musik,
verschiedenen Klängen und Lärm zusammen. Eine Überprüfung des
Hörvermögens mit reinen Tönen hat folglich mit dem wahren Leben wenig
zu tun. In der Sprachaudiometrie werden einsilbige Wörter langsam und
deutlich ohne Hintergrundgeräusche, also in Stille, vorgespielt.
Erfolg durch individuelle Hörgeräteanpassung
Die beschriebenen Verfahren finden nahezu unter
„Laborbedingungen“ statt und sind wichtig für konkrete Ergebnisse zur
Ausgangseinstellung des Hörsystems, bilden aber die reale „Hörwelt“
nicht wirklich ab. Deshalb hat das Dortmunder Unternehmen GEERS
Hörakustik in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern ein
ausgefeiltes System entwickelt.
Mit unserem patentierten System A-Life® kann das Hören ohne und mit
Hörgerät in den realen Hörsituationen geprüft werden, die für den
Kunden wichtig sind. Schließlich kommt es beim Hören neben der
Sprachverständlichkeit auch auf die Lautstärke, den Klang und die
Angenehmheit an. Erst wenn alle Komponenten stimmen, kann eine
Zufriedenheit mit dem Hören erreicht werden.
Das System A-Life® arbeitet mit natürlichen Klangsituationen, die im
Alltag real vorkommen. Dazu gehört zum Beispiel die Klangatmosphäre in
einem Restaurant mit Tellerklappern, Gesprächen am Nachbartisch oder
auch die Situation im Straßenverkehr mit Verkehrsgeräuschen. Mit diesen
Klangbildern können Situationen simuliert werden, die dem alltäglichen
Leben wirklich nahe kommen. Wichtig für den Hörerfolg ist hierbei, dass
der Kunde diese Situationen nach Lautstärke, Klang, Angenehmheit und
Sprachverstehen bewerten muss. Dieses Ergebnis und die Empfindungen des
Kunden können somit gezielt in der Hörsystemeinstellung berücksichtigt
werden.
Ein weiterer wichtiger Vorteil des A-Life®-Systems: Die Unterschiede in
der Hörsystemeinstellung können in den Klangsituationen sind sofort
hörbar. Dies ist im echten Leben kaum möglich, weil sich die akustische
Umgebung immer ändert.