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Weiterhin Schneetreiben in Dresden

08.01.10 Schneechaos in Dresden und Sachsen

Das angekündigte Tiefdruckgebiet „Daisy“ soll am Wochenende Orkan und kräftige Schneefälle nach Sachsen bringen und eine V-b-Wetterlage verursachen. Auf den Straßen im Freistaat muss deshalb mit Verwehungen und Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Wenn es tatsächlich zu einer extremen Wetterlage kommt, können Verkehrsstörungen nicht ausgeschlossen werden.

„Starker, lang anhaltender Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt, die zu Glätte führen können – da sollte man sich jede Autofahrt gut überlegen“, sagte Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). „Wenn wirklich eine extreme Wetterlage mit Schneemassen auf Sachsen zukommt, kann es auch auf den Autobahnen vorübergehend zu Beeinträchtigungen kommen.

Unser Winterdienst hat schon am vergangenen Wochenende die Schneefälle mit Bravour gemeistert und wird auch am kommenden Wochenende auf Sachsens Autobahnen wieder rund um die Uhr im Einsatz sein, um den Verkehr so störungsfrei wie möglich zu halten.

Ich appelliere an alle Autofahrer, mit angemessenem Tempo und besonders vorsichtig zu fahren, vielleicht auch etwas mehr Zeit einzuplanen und vermeidbare Fahrten wenn möglich um ein paar Tage zu verschieben.“

Sachsens sieben Autobahnmeistereien stellen sich auf ein hartes Wochenende ein. Die vom Wetterdienst angekündigte V-b-Wetterlage sieht starke Schneefälle vor. Deshalb gilt erhöhte Dienstbereitschaft für die 200 Winterdienstbeschäftigten, die mit 63 Fahrzeugen dafür sorgen wollen, die 532 Autobahnkilometer frei zu halten von Schnee und Eis - rund um die Uhr.

Bundesweit gelten Räumschleifen von drei Stunden. Das Autobahnamt Sachsen hat sich zum Ziel gesetzt, diese Vorgabe möglichst auf zwei Stunden zu drücken. Nach Ablauf dieser zwei Stunden können bei starkem Schneefall vorübergehend trotzdem einige Zentimeter Neuschnee auf der Autobahn liegen.

Quelle SMWA, Zitat: Verkehrsminister Morlock

Warnhinweise des Autobahnamtes für das anstehende Winterwochenende

Autofahrer, die am Wochenende, 9./10. Januar 2010, Sachsens Autobahnen nutzen, sollten sich darauf einstellen, dass sie nicht so flüssig unterwegs sein werden, wie sie es gewohnt sind. Daher der Tipp des Autobahnamtes: Früher losfahren und sich mit Geduld wappnen!

Bundesweit gelten auf Autobahnen Räumschleifen von maximal drei Stunden. Das bedeutet, dass ein Teilstück aller drei Stunden ein Winterdienstfahrzeug "gesehen haben" muss. Insbesondere die für die gebirgsnahen Strecken (A 72, A17) zuständigen sächsischen Meistereien haben sich zum Ziel gesetzt, diese Zeiten auf zwei Stunden zu drücken. Bei starkem Schneefall – wie für dieses Wochenende angekündigt – können sich in dieser Zeit dennoch einige Zentimeter Neuschnee auf der Fahrbahn ansammeln

Die Wetterdienste haben zusätzlich starken Wind angesagt. Das bedeutet erhöhte Gefahr für Seitenwind und Schneeverwehungen. Zwar wurden 52 Kilometer Schneefangzäune errichtet, doch diese halten bei extremen Wetterlagen nur einen Teil der angewehten Schneemengen ab. Daher sollten Autofahrer grundsätzlich Vorsicht walten lassen.

Winterdienstfahrzeuge geben bei starkem Schneefall ein Tempo von unter 50 km/h vor. Hier ist Geduld gefragt. Autofahrer werden dringend gebeten, die Räumfahrzeuge nicht zu überholen. Denn der Räumschild erzeugt einen Schneewall auf der Fahrbahn. Wer diesen beim Aus- und Wiedereinscheren durchbricht, muss mit Schleudergefahr rechnen.

In der Regel fahren auf den Autobahnen zwei Räumfahrzeuge, mit einem Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern voneinander, um zwei bzw. drei Fahrstreifen in einem Zug zu beräumen. Der Sicherheitsabstand ist nicht dazu gedacht, die Fahrzeuge zu überholen. Dies ist aus den bereits genannten Gründen gefährlich.

Bei Unfällen oder Staus sollte unbedingt eine ausreichend breite Gasse gebildet werden, damit der Winterdienst nach vorne kommen und die Fahrbahn weiter beräumen kann.

Autobahn-Winterdienst hält "Daisy" bisher in Griff
Bis auf Behinderungen nach Unfällen Fahrbahnen weitgehend frei

Für die Comicfigur Donald Duck ist die exaltierte Entendame stets unerreichbar. Für das ablaufende Wochenende war "Daisy" als gefürchtete Wetterhexe angekündigt. Doch die hatte der Winterdienst auf den sächsischen Autobahnen bis Sonntag Mittag im Griff und hofft, dass es dabei bleibt. Dort, wo Schnee und Wind zusammen kamen, gab es Probleme mit Verwehungen.

Doch gelang es den Meistereien, sie auf die Standspuren zu begrenzen. An etlichen Stellen wurden Schneefräsen eingesetzt, um die Schneemassen von der Fahrbahn zu blasen. Etliche Behinderungen gab es im Verlauf des Sonnabend wegen Unfällen, in die zumeist LKW verwickelt waren, zum Teil mit stundenlangen Sperren. Der Sonntag war bislang - nicht zuletzt aufgrund des Sonntagsfahrverbotes für LKW - allgemein ruhiger. Sie greifen erst nach 22 Uhr wieder in den Verkehr ein. Die Autofahrer verhalten sich den Verhältnissen angepasst oder verzichten sogar aufs Autofahren; die A17 zwischen Pirna und der Grenze war am Sonntag weitgehend leer. Das ändert sich im Lauf des Nachmittags, wenn die Pendler zu ihren Arbeitsplätzen in den Westen aufbrechen. Dann wird mit dichtem Verkehr auf A4 und A72 gerechnet.

Das Autobahnamt rät dazu, früher als üblich los zu fahren und mehr Zeit einzuplanen, Sicherheitsabstände einzuhalten und stets bremsbereit zu sein. Der Winterdienst wird weiterhin alles versuchen, die Fahrbahnen frei zu halten. Bisilang wurden etwa 3.500 Tonnen Salz ausgebracht. Es sind nach wie vor alle Kräfte und Fahrzeuge im Einsatz. Denn noch schlägt Daisy heftig mit den Flügeln, sind weiterhin Schneefälle angekündigt.

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im Rahmen der Austellung:


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Lesung Stöckelschuh und Kopfsteinpflaster



„Nur nicht aufgeben“ ist das Motto der 13 heiteren Kurzgeschichten in Jutta Willners Buch „Stö-ckelschuh und Kopfsteinpflaster“. Die Radebeuler Autorin liest am Mittwoch, 9. Juni, 18.30 Uhr, im Kaffeehaus Marlia, Bautzner Landstraße 7 einige dieser „Horrorgeschichten des Alltags“  vor.


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